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7 Milliarden Euro Schaden jährlich

15.05.2017

Je später ein Burn-out-Fall erkannt wird, desto höher die Kosten für das Unternehmen. Finde man bei rascher Diagnose mit durchschnittlich 1.500 bis 2.300 Euro das Auslangen, so schlage sich der Burn-out bedingte Zusammenbruch eines Mitarbeiters für lange Spitalaufenthalte, medikamentöse Therapie, ärztliche Konsultationen und angenommene 200 Tage Krankenstand in drei Jahren für den Arbeitgeber mit durchschnittlich 93.800 bis 130.000 Euro zu Buche.

Dazu kommt: die Rückfallquote bei Burn-out ist umso höher, je später es entdeckt und behandelt wird. Schon heute sind psychische Belastungen die zweithäufigste Ursache für den Gang in die Frühpension.

Die wichtigsten Tipps zu Vermeidung von Stress und Arbeitsüberlastung:

  • unnötigen Termindruck vermeiden
  • klare Arbeitsplatzbeschreibungen an die Hand geben
  • gute Leistungen belohnen
  • Beschwerden ernst nehmen
  • Mobbing unterbinden und physische Risiken verringern
  • die Möglichkeit zur Mitsprache geben
  • die Arbeitsbelastung den Fähigkeiten des einzelnen Arbeitnehmers anpassen
  • Arbeitsgebiete und Kompetenzen genau definieren
  • Möglichkeiten zur sozialen Interaktion bieten 
Quelle: Unternehmerkurier 2/2014