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Flieger, Fußballer, Kletterer aufgepasst: Versiche-rungsschutz hat Grenzen

24.04.2018

Eine private Unfallversicherung sollte in keinem Polizzenordner fehlen. Aber Vorsicht: Nicht jeder, der sich mit dem privaten Unfallschutz rundum abgesichert fühlt, ist das tatsächlich.

Denn Versicherte haben Pflichten. So muss der Versicherte alle Risikoerhöhungen unverzüglich dem Versicherer melden. Was bedeutet das in der Praxis? Ein Bürolehrling, der zum Dachdecker umsattelt, muss dies melden und wird in eine neue Gefahrenklasse eingestuft werden. Und ein angehender Paragleiter, Fallschirmspringer oder Segelflieger? Der muss ebenso sein neues Hobby unverzüglich bei seinem Versicherer anzeigen. Bei Kletterern machen die Versicherungen die Deckung des Risikos in der Regel vom Schwierigkeitsgrad der begangenen Routen abhängig.

Fußballer können in der Regel auf ihren privaten Versicherungsschutz vertrauen, solange sie für ihren Einsatz am Spielfeld kein Geld erhalten. Sobald Geld fließt, gelten allerdings andere Regeln und steigen manche Versicherer aus.

Ein Tipp: Versicherer machen im Schadensfall häufig ein Pauschalangebot zur Schadenszahlung und verbinden dieses mit der Forderung, eine Abfindungserklärung zu unterschreiben, die weitere Ansprüche ausschließt oder erschwert. Unterschreiben Sie eine solche Erklärung nie, bevor Sie sich mit uns in Verbindung gesetzt haben.