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Wertvolle Fracht braucht Versicherungsschutz vom Profi

04.06.2013

Diese Erfahrung machte ein mittelständischer Glaserzeuger, der sich auf individuelle Geschenkartikel und Siegestrophäen aus teurem Fusingglas und aus mundgeblasenem Glas spezialisiert hatte. Das Unternehmen vertraute seine Warentransporte seit Jahren einer Spedition an, die vorwiegend Händler im Inland und im benachbarten Ausland belieferte. Als ein Sattelschlepper des Frächters wegen einer kurzen Unaufmerksamkeit des Lenkers gegen die Leitplanken prallte und in der Folge umstürzte, wurde trotz aufwändiger Verpackung ein beträchtlicher Teil der Fracht zerstört. Mangels Transportversicherung blieb der Glaserzeuger auf einem Großteil des Schadens sitzen.

Da dem Lenker des Sattelschleppers keine grobe Fahrlässigkeit anzulasten war, wurde der Kunde des Spediteurs nur gemäß allgemeiner österreichischer Spediteurbestimmungen entschädigt. Das bedeutet: Die Höhe der Entschädigungssumme errechnet sich, unabhängig vom wahren Wert der Ware, ausschließlich aus der Tonnage der transportierten Warenlieferung. Obendrein ist die Höchstentschädigungssumme je Schadensfall mit nur 1.090 Euro gedeckelt. Somit deckte diese Entschädigung dem Glaserzeuger nur einen Bruchteil des real erlittenen Schadens.

Eine professionelle Warentransportversicherung hätte der mittelständischen Firma hohe Schadenskosten erspart. Sie bietet Versicherungsschutz für alle Gefahren, denen Güter während der Dauer des Transportes ausgesetzt sind und garantiert den Unternehmen durch die Absicherung der Transportrisiken eine sichere Kalkulation der Warentransporte. Moderne Transportversicherer bieten den Industrie-, Gewerbe- und Handelsunternehmen umfassende Versicherungskonzepte, eine kompetente Vertrags- und Schadenbearbeitung und bei Bedarf weltweit zuverlässige Kooperationspartner sowie Know-how über die internationalen Märkte. Zur Absicherung des Transportrisikos gibt es unterschiedliche Konzepte: Zu den gebräuchlichsten zählen heute die sogenannten „Umsatzpolizzen“, deren Prämien sich entweder anhand der Umsätze der transportierten Waren oder des Handelsbilanzumsatzes des versicherten Unternehmens richten. Die Versicherungsgesellschaft deckt gegen eine monatliche oder jährliche Prämie das vertraglich definierte Risiko. Zum Ende des Versicherungsjahres werden in der Regel die bezahlten Vorausprämien und der Warenumsatz gegenübergestellt, wodurch sich eine Prämiengutschrift oder eine Nachzahlung ergeben kann.

Gerade beim Abschluss einer Transportversicherung muss der individuelle Bedarf des versicherten Unternehmens mit dem Kleingedruckten in der Polizze in Einklang gebracht werden. Professionelle Beratung ist daher unumgänglich.

Wir suchen gerne für Sie nach einer optimalen Versicherungslösung.

Quelle: UnternehmerKurier Nr. 2/2013 von Reiner & Partner